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Lektion 1: Gleichmäßige Rhythmusbausteine

In dieser ersten Lektion geht es um die einfachen Rhythmusbausteine. So einfach, dass man sie vielleicht gar nicht als Rhythmusbaustein wahrnimmt. Hintereinandergehängt ergeben sie nämlich einen gleichmäßigen Puls: Hai, Hexe, Regentropfen.

In jeder Lektion gibt es drei Übungen:

  1. pen & paper: Mit Stift und Zettel. Wenn die Rhythmusbausteine für Dich neu sind, starte mit pen & paper, um sie kennenzulernen und korrekt auszuführen.
    Wenn Du Dir nicht sicher bist, wie ein Rhythmusbaustein ausgeführt wird: Hier wird es detailliert vorgeführt.
     
  2. Sprechen & Klatschen. Das ist die zentrale Übung. So brauche ich die Rhythmusbausteine im Unterricht. Die Rhythmusbausteine sollten sicher sitzen.
    Sie sitzen dann sicher, wenn man nicht mehr Pizza mit Hexe (Lektion 1 & 2) verwechselt, oder Schildkörte mit Fledermaus (Lektion2) und keinerlei Probleme mehr hat mit Klavier und Gitarre (Lektion 3).
     
  3. Mit Zählen. Man kann alle Rhythmusbausteine durchzählen. Hier erfährst Du wie. Das ist dann interessant, wenn wir im Unterricht mehrtaktige Rhythmen durchklatschen wollen.
    Warte mit diesen Videos, bis es soweit ist.

Wenn diese Videos Thema in unseren Stunde sind, rate ich Dir, sie einmal am Tag zu machen. Schaffst Du das an fünf Tagen die Woche, bist Du gut vorbereitet. Es geht nicht darum, nach einer Sitzung alles zu können. Eine Sitzung reicht, um zu verstehen, worum es geht. Bis die Hände die Rhythmusbausteine korrekt klatschen, vergehen mehrere Sitzungen.

Allgemeinere Informationen zu Rhythmusbausteinen, z.B. warum ihre Zahl so begrenzt ist, findest Du auf der übergeordneten Seite Rhythmusbausteine.

Dokumente, PDF

Anmerkungen

"pen & paper" Video: Von den Noten zum geklatschten Rhythmus mit Vierteln, Achteln und Sechzehnteln.

"Klatschen & Sprechen". Keine Noten. Wir üben die Bausteine.

"Mit Zählen": Nur machen, wenn wir bereits die Sechzehntel in unseren Stunden durchgezählt haben.

Bei den Rhythmusbausteienen fange ich mit den Wörtern na. Zählen brauche ich erst, wenn wir Rhythmen aus unseren notierten Stücken nachklatschen wollen.

Wie oft üben? Lieber einmal am Tag das Video durchgehen und das sechs Tage lang, als dreimal hintereinander an einem Tag und das an zwei Tagen die Woche. Beide Male wurde das Video sechs Mal geschaut, aber es ist nicht derselbe Effekt.

Metronom

Übe zunächst mit dem Video, bis Du die Bausteine sicher im Kopf hast. Das Tempo in den Videos war übrigens 50 bpm (beats per minute, Schläge pro Minute).

Im Video hörst Du immer ein Metronom. Das lasse ich laufen, damit ich nicht aus Versehen schneller werde. In den Videos schneide ich ja immer mal Teile raus.

Generell ist das Üben mit Metronom eine zusätzliche Schwierigkeit, weil man sich zusätzlich zum Metronom synchronisieren muss. Erst wenn Du die Bausteine sicher auch ohne Video mit Betonung Klatschen, sprechen kannst, ist es sinnvoll, mit dem Metronom anzufangen.

Erst dann kannst Du es auch mit Metronom versuchen. Du hast kein Metronom?
Es gibt zahllose kostenlose für das Smartphone, z.B. Metronomerous.

Du hast kein Smartphone?
Dann hilft der Google-Trick: Im Google-Suchfeld "50 bpm metronome" eingeben. Es erscheinen zahlreiche Videos, die ein entsprechendes Metronom abspielen.
Das funktioniert mit praktisch jeder üblichen Metronomzahl. Hier ist eines mit 50bpm ... Es tickt 10 Minuten vor sich hin.